Penelope Graziella Rossi und Erzähler Klaus Henner Russius verhelfen einer wortstarken Frauenfigur zu einem vielschichtigen Bühnenauftritt.
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Freitag, 13. November 2009, 20.15 Uhr
Samstag, 14. November 2009, 20.15 Uhr
Graziella Rossi/Klaus Henner Russius: «Penelopiade»
Penelope wartete 20 Jahre treu daheim auf Ithaka, bedrängt von Freiern, bis Odysseus nach Krieg und Irrfahrten, die sich überwiegend bei schönen Frauen abspielten, nach Hause kam. Das sollen wir glauben, meint der Dichter Homer. Margaret Atwood hingegen meint: „Die Geschichte, wie sie in der Odyssee erzählt wird, ist nicht wasserdicht – sie birgt zu viele Widersprüche. Und schon immer hat mich die Sache mit den gehängten Mägden verfolgt.”
Der Mythos von Penelope und Odysseus in einer packenden Inszenierung. Wir freuen uns sehr auf die «Penelopiade». Das Theaterstudio Olten hat die neue Produktion der grossartigen Schauspielerin Graziella Rossi und Erzähler Klaus Henner Russius im Rahmen einer Koproduktion unterstützt.
Penelope erinnert sich im Hades an ihr Leben: Sie erzählt von ihrer Kindheit in Sparta und von ihrer Cousine Helena, von ihrer Ehe mit Odysseus und von der Geburt des Sohnes Telemachos, sie erzählt, wie Odysseus in den trojanischen Krieg zog, wie der Sohn heranwuchs und wie sie sich der zudringlichen Freier erwehren musste, wie Odysseus nach seinen Irrfahrten heimkehrte und die Freier abschlachtete – und von der verhängnisvollen Rolle, die sie bei der Ermordung der 12 Mägde spielte ...! Der Chor der zwölf Mägde wird ersetzt durch den Erzähler Klaus Henner Russius. Er ist Richter, Kommentator, Berichterstatter oder Zeuge des Geschehens.
In ihrer 2005 erschienenen Dichtung «Penelopiade» hat Schriftstellerin Margaret Atwood den Spiess umgekehrt und der toten Penelope das Wort erteilt. Scharfzüngig zerpflückt die Hadesbewohnerin die überlieferten Mythen und entlarvt insbesondere ihren ruhmreichen Gatten als skrupellosen Hochstapler und Herumtreiber. Margaret Atwood, geboren 1939, ist unbestritten eine der wichtigsten Autorinnen Nordamerikas. Ihre Werke liegen in über 20 Sprachen übersetzt vor und wurden vielfach ausgezeichnet (Prinz-von-Asturien-Preis 2008). Atwood lebt in Toronto.
In Koproduktion mit dem Theater im Kornhaus, Baden, sowie dem Theaterstudio Olten.
Mehr: www.penelopiade.ch
Samstag, 14. November 2009, 20.15 Uhr
Graziella Rossi/Klaus Henner Russius: «Penelopiade»
Penelope wartete 20 Jahre treu daheim auf Ithaka, bedrängt von Freiern, bis Odysseus nach Krieg und Irrfahrten, die sich überwiegend bei schönen Frauen abspielten, nach Hause kam. Das sollen wir glauben, meint der Dichter Homer. Margaret Atwood hingegen meint: „Die Geschichte, wie sie in der Odyssee erzählt wird, ist nicht wasserdicht – sie birgt zu viele Widersprüche. Und schon immer hat mich die Sache mit den gehängten Mägden verfolgt.”
Der Mythos von Penelope und Odysseus in einer packenden Inszenierung. Wir freuen uns sehr auf die «Penelopiade». Das Theaterstudio Olten hat die neue Produktion der grossartigen Schauspielerin Graziella Rossi und Erzähler Klaus Henner Russius im Rahmen einer Koproduktion unterstützt.
Penelope erinnert sich im Hades an ihr Leben: Sie erzählt von ihrer Kindheit in Sparta und von ihrer Cousine Helena, von ihrer Ehe mit Odysseus und von der Geburt des Sohnes Telemachos, sie erzählt, wie Odysseus in den trojanischen Krieg zog, wie der Sohn heranwuchs und wie sie sich der zudringlichen Freier erwehren musste, wie Odysseus nach seinen Irrfahrten heimkehrte und die Freier abschlachtete – und von der verhängnisvollen Rolle, die sie bei der Ermordung der 12 Mägde spielte ...! Der Chor der zwölf Mägde wird ersetzt durch den Erzähler Klaus Henner Russius. Er ist Richter, Kommentator, Berichterstatter oder Zeuge des Geschehens.
In ihrer 2005 erschienenen Dichtung «Penelopiade» hat Schriftstellerin Margaret Atwood den Spiess umgekehrt und der toten Penelope das Wort erteilt. Scharfzüngig zerpflückt die Hadesbewohnerin die überlieferten Mythen und entlarvt insbesondere ihren ruhmreichen Gatten als skrupellosen Hochstapler und Herumtreiber. Margaret Atwood, geboren 1939, ist unbestritten eine der wichtigsten Autorinnen Nordamerikas. Ihre Werke liegen in über 20 Sprachen übersetzt vor und wurden vielfach ausgezeichnet (Prinz-von-Asturien-Preis 2008). Atwood lebt in Toronto.
In Koproduktion mit dem Theater im Kornhaus, Baden, sowie dem Theaterstudio Olten.
Mehr: www.penelopiade.ch
