Die neue Produktion von Rhaban Straumann und Matthias Kunz in einer Schweizer Première: Humorig und makaber, very british und von rührender Komik.
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Freitag, 12. November 2010, 20.15 Uhr
SCHWEIZER PREMIÈRE
Samstag, 13. November 2010, 20.15 Uhr
Strohmann-Kauz: «Waidmannsheil!»
Das neue Stück des bernerischen Duos aus Olten (oder umgekehrt) Strohmann-Kauz ist zum Schiessen. Komische und makabre Seiten, viel schwarzer Humor und gesellschafts-politischer Scharfsinn machen «Waidmannsheil!» zu einem feinen Theatergenuss.
Es ist ein friedlicher Herbstnachmittag. Liebliche Landschaft mit Feld, Wald und Wiesen. Vöglein zwitschern im Geäst. Einzelne Kletterer versuchen sich an einem nahen Felszacken und zufriedene Wildschweine warten im Wald auf die Abenddämmerung. Zwei Jäger sitzen auf einem Hochsitz am Rande einer Lichtung. Für sie hat diese Landschaft ein anderes Gesicht. Und ihre schwarzen Phantasien nehmen im Zwielicht der Dämmerung Gestalt an. Sie lästern, dass der Hochsitz wackelt. Die beiden schiessbereiten Nörgler Frank (gespielt von Rhaban Straumann) und Bänz (gespielt von Matthias Kunz) üben sich in Geduld. Keine Sau in Sicht, nur Menschen und makabre Gedanken.
Mit schwarzem Humor auf der Pirsch Bänz und Frank reden sich um Kopf und Kragen, kommen vom Hundertsten zum Tausendsten. Die Welt rund um den Hochsitz ist voller Missgunst und Gemeinheit. So wächst ein grauenhaft gemütlicher Kosmos, aus dessen finsteren Abgründen sich überaus erhellende Erkenntnisse ergeben, je länger Frank und Bänz auf die Sau warten. Bleibt die Frage: Kommen die Beiden auch einmal zum Schuss? Sicher ist nur, die romantische Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Wald ist dahin. Es wird very british...
In der ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und kafkaesker Tragik führt die Autorin Susanne Hinkelbein mit ihrer schwarzen Farce nicht nur ins Unterholz herbstbunter Wälder, sondern auch ins Unterbewusstsein von gejagter und jagender Menschenseele. Die Bedrohung ist allgegenwärtig: «Solang do usse no irgend öppis läbt, usser dir, solang do no irgend öppis läbt, bisch du immer au e Gjagte.»
Regie: Graziella Rossi & Helmut Vogel
Bühnenbild: Renato Grob
Sounds: Werner Hasler & Roman Wyss
Licht/Ton: Michael Grob.
Eine Koproduktion mit Theaterstudio Olten, La Cappella Bern und Stadttheater Langenthal.
Auch am 10./11. Dezember 2010 im Theaterstudio Olten zu sehen.
Weitere Informationen: www.strohmann-kauz.ch.
SCHWEIZER PREMIÈRE
Samstag, 13. November 2010, 20.15 Uhr
Strohmann-Kauz: «Waidmannsheil!»
Das neue Stück des bernerischen Duos aus Olten (oder umgekehrt) Strohmann-Kauz ist zum Schiessen. Komische und makabre Seiten, viel schwarzer Humor und gesellschafts-politischer Scharfsinn machen «Waidmannsheil!» zu einem feinen Theatergenuss.
Es ist ein friedlicher Herbstnachmittag. Liebliche Landschaft mit Feld, Wald und Wiesen. Vöglein zwitschern im Geäst. Einzelne Kletterer versuchen sich an einem nahen Felszacken und zufriedene Wildschweine warten im Wald auf die Abenddämmerung. Zwei Jäger sitzen auf einem Hochsitz am Rande einer Lichtung. Für sie hat diese Landschaft ein anderes Gesicht. Und ihre schwarzen Phantasien nehmen im Zwielicht der Dämmerung Gestalt an. Sie lästern, dass der Hochsitz wackelt. Die beiden schiessbereiten Nörgler Frank (gespielt von Rhaban Straumann) und Bänz (gespielt von Matthias Kunz) üben sich in Geduld. Keine Sau in Sicht, nur Menschen und makabre Gedanken.
Mit schwarzem Humor auf der Pirsch Bänz und Frank reden sich um Kopf und Kragen, kommen vom Hundertsten zum Tausendsten. Die Welt rund um den Hochsitz ist voller Missgunst und Gemeinheit. So wächst ein grauenhaft gemütlicher Kosmos, aus dessen finsteren Abgründen sich überaus erhellende Erkenntnisse ergeben, je länger Frank und Bänz auf die Sau warten. Bleibt die Frage: Kommen die Beiden auch einmal zum Schuss? Sicher ist nur, die romantische Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Wald ist dahin. Es wird very british...
In der ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und kafkaesker Tragik führt die Autorin Susanne Hinkelbein mit ihrer schwarzen Farce nicht nur ins Unterholz herbstbunter Wälder, sondern auch ins Unterbewusstsein von gejagter und jagender Menschenseele. Die Bedrohung ist allgegenwärtig: «Solang do usse no irgend öppis läbt, usser dir, solang do no irgend öppis läbt, bisch du immer au e Gjagte.»
Regie: Graziella Rossi & Helmut Vogel
Bühnenbild: Renato Grob
Sounds: Werner Hasler & Roman Wyss
Licht/Ton: Michael Grob.
Eine Koproduktion mit Theaterstudio Olten, La Cappella Bern und Stadttheater Langenthal.
Auch am 10./11. Dezember 2010 im Theaterstudio Olten zu sehen.
Weitere Informationen: www.strohmann-kauz.ch.
