Die neue Produktion von Rhaban Straumann und Matthias Kunz: Humorig und makaber, very british und von rührender Komik.
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Freitag, 10. Dezember 2010, 20.15 Uhr
Samstag, 11. Dezember 2010, 20.15 Uhr
Strohmann-Kauz: «Waidmannsheil!»
Mitte November 2010 zeigten Rhaban Straumann und Matthias Kunz alias Frank und Bänz ihre drastische Jägersatire im zweimal ausverkauften Theaterstudio Olten als Première. Das neue Stück ist zum Schiessen. Komische und makabre Seiten, viel schwarzer Humor und gesellschafts-politischer Scharfsinn machen «Waidmannsheil!» zu einem feinen Theatergenuss.
Es ist ein friedlicher Herbstnachmittag. Liebliche Landschaft mit Feld, Wald und Wiesen. Vöglein zwitschern im Geäst. Einzelne Kletterer versuchen sich an einem nahen Felszacken und zufriedene Wildschweine warten im Wald auf die Dämmerung. Zwei Jäger sitzen auf einem Hochsitz am Rande einer Lichtung. Für sie hat diese Landschaft ein anderes Gesicht. Und ihre schwarzen Phantasien nehmen im Zwielicht der Dämmerung Gestalt an. Sie lästern, dass der Hochsitz wackelt. Die beiden schiessbereiten Nörgler Frank (gespielt von Rhaban Straumann) und Bänz (gespielt von Matthias Kunz) üben sich in Geduld. Keine Sau in Sicht, nur Menschen und makabre Gedanken.
Mit schwarzem Humor auf der Pirsch
Frank und Bänz reden sich um Kopf und Kragen, kommen vom Hundertsten zum Tausendsten. Die Welt rund um den Hochsitz ist voller Missgunst und Gemeinheit. So wächst ein grauenhaft gemütlicher Kosmos, aus dessen finsteren Abgründen sich überaus erhellende Erkenntnisse ergeben, je länger Frank und Bänz auf die Sau warten. Bleibt die Frage: Kommen die Beiden auch einmal zum Schuss? Sicher ist nur, die romantische Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Wald ist dahin. Es wird very british...
In der ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und kafkaesker Tragik führt die Autorin Susanne Hinkelbein mit ihrer schwarzen Farce nicht nur ins Unterholz herbstbunter Wälder, sondern auch ins Unterbewusstsein von gejagter und jagender Menschenseele. Die Bedrohung ist allgegenwärtig.
Regie: Graziella Rossi & Helmut Vogel
Bühnenbild: Renato Grob
Sounds: Werner Hasler & Roman Wyss
Licht/Ton: Michael Grob.
Eine Koproduktion mit Theaterstudio Olten, La Cappella Bern und Stadttheater Langenthal.
Weitere Informationen: www.strohmann-kauz.ch.
Samstag, 11. Dezember 2010, 20.15 Uhr
Strohmann-Kauz: «Waidmannsheil!»
Mitte November 2010 zeigten Rhaban Straumann und Matthias Kunz alias Frank und Bänz ihre drastische Jägersatire im zweimal ausverkauften Theaterstudio Olten als Première. Das neue Stück ist zum Schiessen. Komische und makabre Seiten, viel schwarzer Humor und gesellschafts-politischer Scharfsinn machen «Waidmannsheil!» zu einem feinen Theatergenuss.
Es ist ein friedlicher Herbstnachmittag. Liebliche Landschaft mit Feld, Wald und Wiesen. Vöglein zwitschern im Geäst. Einzelne Kletterer versuchen sich an einem nahen Felszacken und zufriedene Wildschweine warten im Wald auf die Dämmerung. Zwei Jäger sitzen auf einem Hochsitz am Rande einer Lichtung. Für sie hat diese Landschaft ein anderes Gesicht. Und ihre schwarzen Phantasien nehmen im Zwielicht der Dämmerung Gestalt an. Sie lästern, dass der Hochsitz wackelt. Die beiden schiessbereiten Nörgler Frank (gespielt von Rhaban Straumann) und Bänz (gespielt von Matthias Kunz) üben sich in Geduld. Keine Sau in Sicht, nur Menschen und makabre Gedanken.
Mit schwarzem Humor auf der Pirsch
Frank und Bänz reden sich um Kopf und Kragen, kommen vom Hundertsten zum Tausendsten. Die Welt rund um den Hochsitz ist voller Missgunst und Gemeinheit. So wächst ein grauenhaft gemütlicher Kosmos, aus dessen finsteren Abgründen sich überaus erhellende Erkenntnisse ergeben, je länger Frank und Bänz auf die Sau warten. Bleibt die Frage: Kommen die Beiden auch einmal zum Schuss? Sicher ist nur, die romantische Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Wald ist dahin. Es wird very british...
In der ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und kafkaesker Tragik führt die Autorin Susanne Hinkelbein mit ihrer schwarzen Farce nicht nur ins Unterholz herbstbunter Wälder, sondern auch ins Unterbewusstsein von gejagter und jagender Menschenseele. Die Bedrohung ist allgegenwärtig.
Regie: Graziella Rossi & Helmut Vogel
Bühnenbild: Renato Grob
Sounds: Werner Hasler & Roman Wyss
Licht/Ton: Michael Grob.
Eine Koproduktion mit Theaterstudio Olten, La Cappella Bern und Stadttheater Langenthal.
Weitere Informationen: www.strohmann-kauz.ch.
