Peter Spielbauer ist Alltagsforscher und Konstrukteur satirischer Objekte. In seinem Programm beschäftigt er sich mit Zeitungen und Buchstaben.
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Freitag, 26. Februar 2010, 20.15 Uhr
Samstag, 27. Februar 2010, 20.15 Uhr

Peter Spielbauer: Das flatte Blatt

Komiker, Kabarettist, Poet, Artist, Philosoph. Fünf Begriffe für einen grossartigen Künstler. Ein stets etwas irr flackernder Alltagsforscher und Allgemein­gutverkünder, ein experimentierfreudiger Fantast und Improvisateur, der aus Wörtern, Gesten und Objekten schwindelerregende Poesietürme baut. Tiefsinnig, eigensinnig und jenseits konkreter Zuordnungsmöglich­ keit verbindet er brachiale Exzesse und fein ziselierte Wortspiele zu höchst vergnüglicher Spielfreude von bezwingendem Charme. Wir freuen uns auf Peter Spielbauer und sein geniales Programm.

In ‚Das flatte Blatt’ beschäftigt er sich mit der Zeitung im Allgemeinen und mit den Buchstaben im Besonde­ren. Seine Freude am Medium Papier und seine Verblüffung über die bisher erreichte Kulturstufe verteidigt er gegen pessimistische Scheuklappigkeit und frustrierte Götter. Im herzhaften Umgang mit der Materie verschmurgelt er federleichte Tänze mit brachialen Exzessen zu einem vergnüglichen Theater­abend. Leibhaftig zerhackte Bücher und feine Lyrik machen ein Wettrennen in eleganten rhythmischen Kurven, Texte und Äxte singen das hohe Lied auf die Kommunikation. Die Wahrheit spielt Ping oder Pong mit der Wissenschaft und der Künstler staunt atemlos über die Perlenkette der Möglichkeiten.

Der Philosokomiker aus Bayern ist ein uneinordent­licher Mensch, dem viel Unerklärliches einfällt, und der es auf geniale Weise unter die Leute bringt.

Peter Spielbauer amüsierte das Oltner Publikum letztmals im Mai 2009, als er im Rahmen der Oltner Kabarett-Tage das Stück ‚Allerdings, allerdongs’ darbot. Zuvor gastierte er mit ‚Schla Schla’ im März 2001 im Theaterstudio Olten.

„Nie zuvor hat der Begriff „Gedankenakrobatik” eine wirklichkeitsgetreuere Umsetzung erfahren denn bei Peter Spielbauers gekonnt austariertem Zusammen­spiel von Körpersprache und Sprachwitz.” Basler Zeitung

Mehr: www.spielbauer.net