Bitterböse Komödie von Richard Dresser. Sie erzählt von den Abgründen des Kapitalismus und von zwei Frauen, die versuchen, sich aus dem System zu befreien. Mit Miriam Japp, Francesca Tappa und Michael Schwyter.
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Freitag, 18. November 2011, 20.15 Uhr
Samstag, 19. November 2011, 20.15 Uhr
Theater Marie: Augusta
«Die Produktion des Aarauer Theaters Marie ist süffig. Nils Torpus' Inszenierung der Schweizer Erstaufführung überzeugt, nicht zuletzt auch dank Renato Grobs Bühnenbild. Die einfache, aber raffinierte Idee zweier unterschiedlicher Böden ist eine Metapher nicht nur für die Gesellschaftsschichten, sondern auch für das unsichere Terrain des Arbeitsmarkts, auf dem man jederzeit straucheln kann. Schliesslich versinnbildlicht sie auch die Doppelbödigkeit der Dialoge.» Neue Zürcher Zeitung, 26. März 2011
«Augusta» ist eine ebenso realistische wie fantastische Komödie aus der Feder des amerikanischen Autors Richard Dresser. Eine bitterböse Satire über den Arbeitsmarkt als Schlachtfeld der Rücksichtslosigkeiten, aber auch ein Märchen aus dem 21. Jahrhundert. «Augusta» erzählt von den Abgründen des Kapitalismus und von zwei Frauen, die versuchen, sich aus dem System zu befreien. Dresser lässt seine Satire auf die Hackordnung in der Arbeitswelt aus dem Jahr 2006 in einer Küstenstadt im amerikanischen Staat Maine spielen.
Jimmy (Michael Schwyter) ist frischgebackener Regionalchef des Putzunternehmens mit der "Goldenen Garantie", dass die Fussböden auf den Knien gebohnert werden. Seine Einstellung ist ein schwerer Schlag für Molly (Mirjam Japp), Geliebte des Ex-Chefs Tommy und lange unangefochtene Putzgruppenleiterin im Sommerhaus von Mrs. Townsend, der einzigen Kundin der Region. Claire (Francesca Tappa), die neue und gutaussehende Mitarbeiterin mit Lehrlingslohn, ist eifersüchtig auf Mollys Bonus als Putzgruppenleiterin, denn seit ihr Freund unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde, ist sie die alleinige Versorgerin. Wie kann Claire zu mehr Geld kommen? Soll sie Jimmy erzählen, dass Mollys Knieschmerzen sie daran hindern, die "Goldene Garantie" einzulösen? Soll sie mit Jimmy schlafen? Soll sie die Silberlöffel von Mrs. Townsend mitgehen lassen? Oder einfach auf einen Karrieresprung bei der Firmenjahrestagung in Augusta hoffen? Eine spannende Ausgangslage.
Ein sozialkritisches Stück über den Kampf der Unterschicht um den Aufstieg, beeindruckend inszeniert von Nils Torpus. Eine Koproduktion mit Tuchlaube Aarau, Theater Winkelwiese, Zürich und Kleintheater Luzern.
Mehr: www.theatermarie.ch
Samstag, 19. November 2011, 20.15 Uhr
Theater Marie: Augusta
«Die Produktion des Aarauer Theaters Marie ist süffig. Nils Torpus' Inszenierung der Schweizer Erstaufführung überzeugt, nicht zuletzt auch dank Renato Grobs Bühnenbild. Die einfache, aber raffinierte Idee zweier unterschiedlicher Böden ist eine Metapher nicht nur für die Gesellschaftsschichten, sondern auch für das unsichere Terrain des Arbeitsmarkts, auf dem man jederzeit straucheln kann. Schliesslich versinnbildlicht sie auch die Doppelbödigkeit der Dialoge.» Neue Zürcher Zeitung, 26. März 2011
«Augusta» ist eine ebenso realistische wie fantastische Komödie aus der Feder des amerikanischen Autors Richard Dresser. Eine bitterböse Satire über den Arbeitsmarkt als Schlachtfeld der Rücksichtslosigkeiten, aber auch ein Märchen aus dem 21. Jahrhundert. «Augusta» erzählt von den Abgründen des Kapitalismus und von zwei Frauen, die versuchen, sich aus dem System zu befreien. Dresser lässt seine Satire auf die Hackordnung in der Arbeitswelt aus dem Jahr 2006 in einer Küstenstadt im amerikanischen Staat Maine spielen.
Jimmy (Michael Schwyter) ist frischgebackener Regionalchef des Putzunternehmens mit der "Goldenen Garantie", dass die Fussböden auf den Knien gebohnert werden. Seine Einstellung ist ein schwerer Schlag für Molly (Mirjam Japp), Geliebte des Ex-Chefs Tommy und lange unangefochtene Putzgruppenleiterin im Sommerhaus von Mrs. Townsend, der einzigen Kundin der Region. Claire (Francesca Tappa), die neue und gutaussehende Mitarbeiterin mit Lehrlingslohn, ist eifersüchtig auf Mollys Bonus als Putzgruppenleiterin, denn seit ihr Freund unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde, ist sie die alleinige Versorgerin. Wie kann Claire zu mehr Geld kommen? Soll sie Jimmy erzählen, dass Mollys Knieschmerzen sie daran hindern, die "Goldene Garantie" einzulösen? Soll sie mit Jimmy schlafen? Soll sie die Silberlöffel von Mrs. Townsend mitgehen lassen? Oder einfach auf einen Karrieresprung bei der Firmenjahrestagung in Augusta hoffen? Eine spannende Ausgangslage.
Ein sozialkritisches Stück über den Kampf der Unterschicht um den Aufstieg, beeindruckend inszeniert von Nils Torpus. Eine Koproduktion mit Tuchlaube Aarau, Theater Winkelwiese, Zürich und Kleintheater Luzern.
Mehr: www.theatermarie.ch
