Ein nicht nur für Hündeler höchst unterhaltsamer Abend mit schalkig-tiefsinnigem Theater und Kontrabass.
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Freitag, 28. März 2008, 20.15 Uhr
Samstag, 29. März 2008, 20.15 Uhr
Philipp Galizia: «Läufig – ein Hundejahr»
Nach dem Totengräber Lunzi und dem Engel Jakob widmet sich Philipp Galizia erneut einem speziellen Typen: Beni Halter, eben 40 geworden und gegen seinen Willen plötzlich Hundebesitzer. «Läufig – ein Hundejahr» ist das dritte Solo von Philipp Galizia. Text: Adi Meyer, Musik: Michael Wernli.
Hunde lassen niemanden kalt. Sie werden geliebt und gefürchtet, gehasst und gehätschelt. Die einen sehen rot beim Hundekot. Andere gehen für ihren Liebling durchs Feuer. Und bei den dritten nimmt das Herz den Verstand an die Leine: sie wollten zwar nie einen Hund, würden ihn aber um keinen Preis wieder hergeben. Beni Halter zum Beispiel. Bisher hat er sich erfolgreich gegen jede Art von Haustieren gewehrt. Dann wird er von Familie und Freunden mit einem Vierbeiner beglückt. Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Schlund. Beni schickt sich in seine neue Aufgabe. Und Halter kommt dabei ganz schön auf den Hund. Aber lassen wir Philipp Galizia und seinen Kontrabass erzählen. Knochentrocken, bissig, verschmitzt räsoniert er über ein turbulentes Jahr.
Aargauer Zeitung, 26. Februar 2008
„Kommt ein Mann auf den Hund, kann das auch für Vierbeiner-lose Zweibeiner eine höchst vergnügliche Angelegenheit sein. Anlageberater Beni Halter: «Äntwäder bisch Hündeler oder bisch Nicht-Hündeler. Da’sch irgendwie genetisch.» Zwischen Robidog-Säckchen und Haaren im Nüsslisalat nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus dem Wollknäuel wird ein ausgewachsenes vierbeiniges Schlitzohr; aus Beni ein Hundefan. Ersteres ist naturbedingt, Zweiteres eine Entwicklung, die wohl nur jene Zweibeiner zu überraschen vermag, denen nie Ähnliches widerfuhr. Benis Metamorphose wird mit der Leichtigkeit ungekünstelten Selbstverständnisses vorgeführt. Liebevoll, ironisch abgeschmeckt und mit etwas Satire gepfeffert, wird der Mensch im Spiegelbild seines Hundes sichtbar gemacht. Da wird der nicht selten ganz normale Wahnsinn des (über)durchschnittlichen Hündelers ebenso träf thematisiert wie Allzumenschliches.”
Mehr: www.galizia.ch
Programmhinweis: FR/SA, 2./3. Mai 2008, Theater Kanton Zürich mit «Messer in Hennen» von David Harrower.
Samstag, 29. März 2008, 20.15 Uhr
Philipp Galizia: «Läufig – ein Hundejahr»
Nach dem Totengräber Lunzi und dem Engel Jakob widmet sich Philipp Galizia erneut einem speziellen Typen: Beni Halter, eben 40 geworden und gegen seinen Willen plötzlich Hundebesitzer. «Läufig – ein Hundejahr» ist das dritte Solo von Philipp Galizia. Text: Adi Meyer, Musik: Michael Wernli.
Hunde lassen niemanden kalt. Sie werden geliebt und gefürchtet, gehasst und gehätschelt. Die einen sehen rot beim Hundekot. Andere gehen für ihren Liebling durchs Feuer. Und bei den dritten nimmt das Herz den Verstand an die Leine: sie wollten zwar nie einen Hund, würden ihn aber um keinen Preis wieder hergeben. Beni Halter zum Beispiel. Bisher hat er sich erfolgreich gegen jede Art von Haustieren gewehrt. Dann wird er von Familie und Freunden mit einem Vierbeiner beglückt. Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Schlund. Beni schickt sich in seine neue Aufgabe. Und Halter kommt dabei ganz schön auf den Hund. Aber lassen wir Philipp Galizia und seinen Kontrabass erzählen. Knochentrocken, bissig, verschmitzt räsoniert er über ein turbulentes Jahr.
Aargauer Zeitung, 26. Februar 2008
„Kommt ein Mann auf den Hund, kann das auch für Vierbeiner-lose Zweibeiner eine höchst vergnügliche Angelegenheit sein. Anlageberater Beni Halter: «Äntwäder bisch Hündeler oder bisch Nicht-Hündeler. Da’sch irgendwie genetisch.» Zwischen Robidog-Säckchen und Haaren im Nüsslisalat nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus dem Wollknäuel wird ein ausgewachsenes vierbeiniges Schlitzohr; aus Beni ein Hundefan. Ersteres ist naturbedingt, Zweiteres eine Entwicklung, die wohl nur jene Zweibeiner zu überraschen vermag, denen nie Ähnliches widerfuhr. Benis Metamorphose wird mit der Leichtigkeit ungekünstelten Selbstverständnisses vorgeführt. Liebevoll, ironisch abgeschmeckt und mit etwas Satire gepfeffert, wird der Mensch im Spiegelbild seines Hundes sichtbar gemacht. Da wird der nicht selten ganz normale Wahnsinn des (über)durchschnittlichen Hündelers ebenso träf thematisiert wie Allzumenschliches.”
Mehr: www.galizia.ch
Programmhinweis: FR/SA, 2./3. Mai 2008, Theater Kanton Zürich mit «Messer in Hennen» von David Harrower.
