Lebendige Vergangenheit: Serena Wey spielt die Kata, die sich ihres kleinen Bruders und ihrer gemeinsam gelebten Kindheit erinnert.
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Freitag, 9. März 2007, 20.15 Uhr
Samstag, 10. März 2007, 20.15 Uhr
Serena Wey (theater etc.): «Der Schwimmer»
Ein Theaterprojekt nach dem Roman von Zsuzsa Bánk. Serena Wey hat zusammen mit der Regisseurin Sabine Harbeke und dem Posaunisten Andreas Marti diese Geschichte der grossen Träume und der grossen Trauer, der ziellosen, sehnsuchtsvollen Reise eines Vaters und seiner beiden Kinder für die Bühne umgesetzt. Wie schon in vorherigen Projekten (z.B. «Das Muschelessen», «Warum das Kind in der Polenta kocht») erfinden sie eindringliche Bilder und geben dem Text, ohne ihn zu verändern, eine zusätzliche Dimension. Über Jahre arbeitet Serena Wey/theater etc. schon an diesem konsequenten Konzept der Entwicklung einer eigenen Sprache des epischen Theaters und findet damit viel Anerkennung auf ihren ausgedehnten Gastspieltourneen.
Ungarn 1956: Ohne ein Wort verlässt eine Frau ihre Familie und flüchtet in den Westen. Ihr Mann Kalman verkauft Haus und Hof. „Wenn es das gab, wenn es das geben konnte, dann hatten wir, unser Vater, Isti und ich, für dieses Leben etwas wie eine stille Abmachung getroffen, die uns verband. Unser Vater nahm uns mit, er suchte Häuser für uns, in denen sich irgendwer um uns kümmerte, und Isti und ich, wir fragten dafür nicht länger, wann unsere Mutter zurückkommen würde oder wann wir zu ihr fahren würden.” Der Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sich nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen und Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht, und wenn sie selber schwimmen – dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks.
Pressestimme:
«Serena Wey versteht es, die grosse materielle Armut der Figuren positiv zu zeigen, sie kann in diese Kindergesichter, in die kindlichen Bewegungen andeutungsweise schlüpfen, ohne je den Bogen zu überspannen, ohne je das Kind selbst zu spielen.» (Mittellandzeitung, 19. Januar 2007)
Samstag, 10. März 2007, 20.15 Uhr
Serena Wey (theater etc.): «Der Schwimmer»
Ein Theaterprojekt nach dem Roman von Zsuzsa Bánk. Serena Wey hat zusammen mit der Regisseurin Sabine Harbeke und dem Posaunisten Andreas Marti diese Geschichte der grossen Träume und der grossen Trauer, der ziellosen, sehnsuchtsvollen Reise eines Vaters und seiner beiden Kinder für die Bühne umgesetzt. Wie schon in vorherigen Projekten (z.B. «Das Muschelessen», «Warum das Kind in der Polenta kocht») erfinden sie eindringliche Bilder und geben dem Text, ohne ihn zu verändern, eine zusätzliche Dimension. Über Jahre arbeitet Serena Wey/theater etc. schon an diesem konsequenten Konzept der Entwicklung einer eigenen Sprache des epischen Theaters und findet damit viel Anerkennung auf ihren ausgedehnten Gastspieltourneen.
Ungarn 1956: Ohne ein Wort verlässt eine Frau ihre Familie und flüchtet in den Westen. Ihr Mann Kalman verkauft Haus und Hof. „Wenn es das gab, wenn es das geben konnte, dann hatten wir, unser Vater, Isti und ich, für dieses Leben etwas wie eine stille Abmachung getroffen, die uns verband. Unser Vater nahm uns mit, er suchte Häuser für uns, in denen sich irgendwer um uns kümmerte, und Isti und ich, wir fragten dafür nicht länger, wann unsere Mutter zurückkommen würde oder wann wir zu ihr fahren würden.” Der Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sich nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen und Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht, und wenn sie selber schwimmen – dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks.
Pressestimme:
«Serena Wey versteht es, die grosse materielle Armut der Figuren positiv zu zeigen, sie kann in diese Kindergesichter, in die kindlichen Bewegungen andeutungsweise schlüpfen, ohne je den Bogen zu überspannen, ohne je das Kind selbst zu spielen.» (Mittellandzeitung, 19. Januar 2007)
