Mundart-Musik-Erzähltheater mit Timmermahn & Los Hobos. Prächtig, vielschichtig, erheiternd, poetisch – eben Stories und Musik us em Läbe.
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Freitag, 30. Januar 2009, 20.15 Uhr
Samstag, 31. Januar 2009, 20.15 Uhr
Timmermahn & Los Hobos: Blyb uf em Trottoir, Johnny!
Der Berner Schriftsteller, Kunstmaler und Theaterautor Timmermahn bricht das klassische Genre der Geschichtenerzählung auf, verbindet es mit Musik und setzt es szenisch um. Los Hobos sind Dizl Gmünder, Gitarrist und Akkordeonspieler von Patent Ochsner, Chrigu Rechsteiner, Geiger und Bassist, und Nicole Wiederkehr, die Sängerin mit der wunderbar erdigen Stimme.
«Blyb uf em Trottoir, Johnny!» ist eine Mischung aus grandiosen Songs und deftigen Stories. Aussergewöhnlich und bestechend führt die Combo in die absurden Bereiche der Milieus, empfindsam und brutal, gesund und abnormal, und bietet ein Ereignis, bei dem man sich gerne daran erinnert, dass ein Abend mit hochkarätiger Weltmusik und rohem Text ein guter Grund zu leben ist. Die Geschichten beziehen ihre Kraft und Wirkung aus ihrer Unmittelbarkeit und Unverblümtheit. „Stories vom verbockten Dasein”, nennt sie Timmermahn. Die liebenswerten Figuren dieses verkehrten Welttheaters wollen nur eines: Überleben. Und dadurch die Freiheit gewinnen, sich niemals für irgendwelche Laufbahnen einspannen zu lassen.
Journalist Jüre Hofer beschreibt Timmermahn: „Sitzt Timmermahn auf einer Bühne, ist er weit mehr als der begnadete Vorleser seiner Geschichten. Er ist der Einstein der Surrealitätstheorie, der das Groteske zur natürlichsten Sache der Welt erklärt. Ein Schöpfer von Wortwelten, stark und schillernd und seelenvoll
wie die Bilder, die er im wirklichen Leben malt. Timmermahn ist ein Erzähler vor dem Herrn, dem nichts heilig ist. Doch dieser Text-Casanova der verbalen Masslosigkeiten haut mit soviel inhaltlicher Sanftmut und Zärtlichkeit auf den Büchertisch, dass einem immer nur warm ums Herz werden kann. Denn hier gibt nicht der Wahnsinn dem Genie die Hand, sondern Liebe, Spass und Phantasie. Die tiefe, tragende Stimme und sein breiter, Berndeutscher Dialekt machen Timmermahn zum literarischen Ikarus des Bodenständigen. Unvermittelt hebt er ab und nimmt uns mit auf seinen leidenschaftlichen Flug durchs wilde Absurdistan, das im Alltäglichen wurzelt. Hier pflückt Timmermahn seine Geschichten, die nicht unbedingt das Leben schrieb. Geschichten aber, die Lust auf dieses Leben machen, weil sie es nicht allzu ernst nehmen.”
Mehr Infos: www.timmermahn.ch
Samstag, 31. Januar 2009, 20.15 Uhr
Timmermahn & Los Hobos: Blyb uf em Trottoir, Johnny!
Der Berner Schriftsteller, Kunstmaler und Theaterautor Timmermahn bricht das klassische Genre der Geschichtenerzählung auf, verbindet es mit Musik und setzt es szenisch um. Los Hobos sind Dizl Gmünder, Gitarrist und Akkordeonspieler von Patent Ochsner, Chrigu Rechsteiner, Geiger und Bassist, und Nicole Wiederkehr, die Sängerin mit der wunderbar erdigen Stimme.
«Blyb uf em Trottoir, Johnny!» ist eine Mischung aus grandiosen Songs und deftigen Stories. Aussergewöhnlich und bestechend führt die Combo in die absurden Bereiche der Milieus, empfindsam und brutal, gesund und abnormal, und bietet ein Ereignis, bei dem man sich gerne daran erinnert, dass ein Abend mit hochkarätiger Weltmusik und rohem Text ein guter Grund zu leben ist. Die Geschichten beziehen ihre Kraft und Wirkung aus ihrer Unmittelbarkeit und Unverblümtheit. „Stories vom verbockten Dasein”, nennt sie Timmermahn. Die liebenswerten Figuren dieses verkehrten Welttheaters wollen nur eines: Überleben. Und dadurch die Freiheit gewinnen, sich niemals für irgendwelche Laufbahnen einspannen zu lassen.
Journalist Jüre Hofer beschreibt Timmermahn: „Sitzt Timmermahn auf einer Bühne, ist er weit mehr als der begnadete Vorleser seiner Geschichten. Er ist der Einstein der Surrealitätstheorie, der das Groteske zur natürlichsten Sache der Welt erklärt. Ein Schöpfer von Wortwelten, stark und schillernd und seelenvoll
wie die Bilder, die er im wirklichen Leben malt. Timmermahn ist ein Erzähler vor dem Herrn, dem nichts heilig ist. Doch dieser Text-Casanova der verbalen Masslosigkeiten haut mit soviel inhaltlicher Sanftmut und Zärtlichkeit auf den Büchertisch, dass einem immer nur warm ums Herz werden kann. Denn hier gibt nicht der Wahnsinn dem Genie die Hand, sondern Liebe, Spass und Phantasie. Die tiefe, tragende Stimme und sein breiter, Berndeutscher Dialekt machen Timmermahn zum literarischen Ikarus des Bodenständigen. Unvermittelt hebt er ab und nimmt uns mit auf seinen leidenschaftlichen Flug durchs wilde Absurdistan, das im Alltäglichen wurzelt. Hier pflückt Timmermahn seine Geschichten, die nicht unbedingt das Leben schrieb. Geschichten aber, die Lust auf dieses Leben machen, weil sie es nicht allzu ernst nehmen.”
Mehr Infos: www.timmermahn.ch
