Ihr neues Programm ist ein einziges kabarettistisches Furioso. V.l. Hans-Günther Pölitz, Marion Bach, Klaus Schaefer.
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Freitag, 16. Januar 2009, 20.15 Uhr
Samstag, 17. Januar 2009, 20.15 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2009, 20.15 Uhr
Magdeburger Zwickmühle: Wahn ohne Sinn
Die Magdeburger Zwickmühle treiben die deutsche Politsatire auf die Spitze. Seit rund 25 Jahren servieren Hans-Günther Pölitz und seine Kollegen Kabarett-Kost für Gourmets. Und seit mehr als 15 Jahren treten sie in der Schweiz exklusiv im Theaterstudio Olten auf. Bissigeres und ehrlicheres politisches Kabarett kriegt man nirgends zu sehen. Für das aktuelle Programm «Wahn ohne Sinn» haben sich Marion Bach und Hans-Günther Pölitz mit Klaus Schaefer zusammengetan. In den letzten acht Jahren war Schaefer Mitglied des Berliner Kabaretts „Die Stachelschweine”.
«Wahn ohne Sinn» spielt nicht in einer geschlossenen Abteilung, sondern in Deutschland. Es handelt sich dabei also um eine öffentliche Anstalt, was die Gefahr erheblich erhöht; denn hier hat der Wahnsinn freien Ausgang. Wie jede Anstalt besteht auch diese öffentliche rechtlich aus mehreren Abteilungen. Folgen sie Frau Bach, Herrn Pölitz und Herrn Schaefer in die erste Abteilung. Dort vergeht ihnen beim Hören und Sehen das Jahr 2009 wie im Fluch... äh, Flug. Es ist nämlich ein Wahljahr. Also der blanke Wahnsinn. Was soll denn bei einer Wahl anderes herauskommen, haben wir es doch immer wieder mit den gleichen Parteien zu tun. Und die sind wie Hunde. Sie rennen zunächst freudig mit dem Schwanz wedelnd auf uns zu, pinkeln uns dann doch ans Bein. Wo kommt der Wahnsinn her, fragen wir uns beim Verlassen dieser Abteilung. Auf der Suche nach der Antwort fängt Frau Bach an zu zithern. Sie wird vom Schönheitswahn überfallen und gerät in eine Tauschbörse. In der fünften Abteilung steht Herr Pölitz vor einer Tür mit der Aufschrift: „Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode”. Das klingt zwar nach Shakespeare, ist aber in erster Linie Becks Bier. In der sechsten Abteilung besucht uns eine Verwahnte, die westwärts wahndern will. In der siebten Abteilung begrüsst uns der Automatisierungswahn, der die Ausreisewelle aus Deutschland stoppen soll. Frau Bach springt auf den Zug des Privatisierungswahns worauf sich Frau Bach und Herr Schaefer in der Wüste wieder finden. Derweil geht uns zu Hause die Bundesregierung an die Eier... Bei soviel Wahn ohne Sinn muss man doch verrückt werden. Jedenfalls nach Kabarett...
Mehr: www.zwickmuehle.de
Samstag, 17. Januar 2009, 20.15 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2009, 20.15 Uhr
Magdeburger Zwickmühle: Wahn ohne Sinn
Die Magdeburger Zwickmühle treiben die deutsche Politsatire auf die Spitze. Seit rund 25 Jahren servieren Hans-Günther Pölitz und seine Kollegen Kabarett-Kost für Gourmets. Und seit mehr als 15 Jahren treten sie in der Schweiz exklusiv im Theaterstudio Olten auf. Bissigeres und ehrlicheres politisches Kabarett kriegt man nirgends zu sehen. Für das aktuelle Programm «Wahn ohne Sinn» haben sich Marion Bach und Hans-Günther Pölitz mit Klaus Schaefer zusammengetan. In den letzten acht Jahren war Schaefer Mitglied des Berliner Kabaretts „Die Stachelschweine”.
«Wahn ohne Sinn» spielt nicht in einer geschlossenen Abteilung, sondern in Deutschland. Es handelt sich dabei also um eine öffentliche Anstalt, was die Gefahr erheblich erhöht; denn hier hat der Wahnsinn freien Ausgang. Wie jede Anstalt besteht auch diese öffentliche rechtlich aus mehreren Abteilungen. Folgen sie Frau Bach, Herrn Pölitz und Herrn Schaefer in die erste Abteilung. Dort vergeht ihnen beim Hören und Sehen das Jahr 2009 wie im Fluch... äh, Flug. Es ist nämlich ein Wahljahr. Also der blanke Wahnsinn. Was soll denn bei einer Wahl anderes herauskommen, haben wir es doch immer wieder mit den gleichen Parteien zu tun. Und die sind wie Hunde. Sie rennen zunächst freudig mit dem Schwanz wedelnd auf uns zu, pinkeln uns dann doch ans Bein. Wo kommt der Wahnsinn her, fragen wir uns beim Verlassen dieser Abteilung. Auf der Suche nach der Antwort fängt Frau Bach an zu zithern. Sie wird vom Schönheitswahn überfallen und gerät in eine Tauschbörse. In der fünften Abteilung steht Herr Pölitz vor einer Tür mit der Aufschrift: „Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode”. Das klingt zwar nach Shakespeare, ist aber in erster Linie Becks Bier. In der sechsten Abteilung besucht uns eine Verwahnte, die westwärts wahndern will. In der siebten Abteilung begrüsst uns der Automatisierungswahn, der die Ausreisewelle aus Deutschland stoppen soll. Frau Bach springt auf den Zug des Privatisierungswahns worauf sich Frau Bach und Herr Schaefer in der Wüste wieder finden. Derweil geht uns zu Hause die Bundesregierung an die Eier... Bei soviel Wahn ohne Sinn muss man doch verrückt werden. Jedenfalls nach Kabarett...
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