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Bernd Kohlhepp

«Die Räuber oder so», 24.1.20

Pressestimme: «Dem Manne kann geholfen werden, lautet der letzte Satz in DIE RÄUBER. Das gilt nicht für Kohlhepp, ihm ist nicht mehr zu helfen. Was er da als Einzeldarsteller auf die Bühne stellt, das ist eine perfekte Hoch- und Glanzleistung.» (Südkurier)

 

Bernd Kohlhepp wird in «Die Räuber oder so» der Sturm-und-Drang-Tragödie des Dramatikers Friedrich Schiller auf ausgefallene Weise gerecht. Er spielt nicht nur alle Rollen selbst, sondern vermittelt nebenbei seine ganz persönliche Sicht auf das Drama und gewinnt dem wild gestrickten Schiller-Erstling verwegene Bezüge ab. Er bringt in seiner persiflierenden Inszenierung die Familie Moor sowie sämtliche Räuber in Bestform auf die Bühne. Dass er Parallelen zieht zu heutigen und persönlichen Familienzwisten, gibt dem kabarettistischen Schauspiel-Crossover einen besonderen Drive. Friedrich Schiller ist sein Lieblingsdramatiker. Kohlhepp brennt in seiner Inszenierung ein Feuerwerk der Schauspielkunst ab. Schillers Räuber aus dem Pantheon auf die Kabarettbühne. Geht nicht? Sie werden sich wundern.

 

Pressestimme: «In schwindlig machender Rasanz wechselte er die Rollen, liess den alten Grafen von Moor röchelnd sterben, mimte die hinreissende Amalia und mindestens sieben der 83 Räuber. Alleine, ohne Kostümwechsel und mit extrem sparsamem Bühnenbild.» (Schwäbische Post)

DATUM
FR 24. Januar 2020
SA 25. Januar 2020

ZEIT
20.15 UHR

TICKETS

Vorverkauf

 

WEBSITE

www.berndkohlhepp.de

«Mit dem Faust aufs Auge», 25.1.20

Goethe kannte zwar den ganzen Faust auswendig - hatte aber keine Ahnung, wie ein Smartphone funktioniert…

 

Die Frage liegt also auf der Hand: Wie hilft uns klassische Bildung zwischen dem Wahnsinn zwischen Babyjahr und Menopause, zwischen Elternabend und Erlebnisklettern durch den Alltag? Bernd Kohlhepp hält dem klassischen Stoff die blanke Wirklichkeit entgegen und lässt daraus seine CLASSIC COMEDY entstehen. Damit knüpft der süddeutsche Kabarettist nahtlos an «Die Räuber oder so» nach Friedrich Schiller an, mit dem er für sich ein komplett neues Genre erfunden hat.

 

Herr Kohlhepp gibt den «Faust». Das macht er nicht nur aus Spass an der Freude, sondern um das Abendland zu retten. Was wäre dafür besser geeignet als Goethes «Faust»? Kein Stück zählt mehr allgemeingültige Zitate, keines wird öfter gespielt, keines hat einen höheren Nährwert. Wie erkennt man, was die Welt im Innersten zusammenhält, vor allem dann, wenn diese Welt hauptsächlich aus Facebook, Twitter und WhatsApp besteht? Kohlhepp schwebt eine Art faustische Bildungsoffensive vor, eine mephistophelische Exzellenzinitiative. Dass unterdessen Ehe und Erziehungsgrundsätze scheitern und er am Bildungssystem verzweifelt, erträgt er tapfer: In einer Mischung aus irrwitziger Strebsamkeit und komödiantischer Triebhaftigkeit, garniert mit verblüffenden Erkenntnissen.

 

Bernd Kohlhepp kam 1962 in Zofingen als Sohn eines Badeners und einer Holländerin auf die Welt. Mit zwei Jahren zog er mit seinen Eltern nach Tübingen ins Ammertal, das seine Heimat wurde. Der Kabarettist, Mundartdichter, Schauspieler und Autor hat viele Gesichter. Vielen ist er in seiner Rolle als Herr Hämmerle bekannt, andere kennen ihn als Sänger mit der SWR-Bigband oder in der Rolle des unsterblichen Old Shatterhand im Comedy-Spektakel «Winnetou IV».