Theater Ariane

"Effi Briest"

Pathologie einer bürgerlich-normalen Ehe» nach Theodor Fontane. Mit Mona Petri und Antonio da Silva. «Effi Briest» beinhaltet kein Wort zu viel, keines zu wenig: eine in Prosa aufgelöste Ballade, poetisch und dabei wirklichkeitsgenau. Das Theater Ariane untersucht anhand einer eigenen Fassung die Frage nach der Fortschreibung bürgerlicher Geschlechtermodelle in einer postfeministischen Gesellschaft. Die Geschichte macht die Differenz zur Gegenwart sicht- und damit interpretierbar. Aber auch die Parodie auf das Poetische fehlt nicht.


Anlässlich des 200. Geburtstags Theodor Fontanes war es für das Theater Ariane im vergangenen Jahr naheliegend, die Frage nach der Fortschreibung bürgerlicher Geschlechtermodelle in einer postfeministischen Gesellschaft weiter zu untersuchen.

Im Roman «Effi Briest» erzählt Theodor Fontane die auf den ersten Blick unspektakuläre Geschichte einer Ehe, deren Partner einander durchaus zugetan sind. Dass die Verbindung trotzdem in die Katastrophe führt, hängt wesentlich mit den gesellschaftlichen Umständen der Eheschliessung zusammen. Doch im Roman geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die Darstellung vielfältiger Faktoren, die auf das Paar einwirken. In «Effi Briest» erscheint die Ehe in besonderer Weise dem Widerstreit von individuellen Sehnsüchten und gesellschaftlichen Normen ausgesetzt. Dem Roman gelingt damit die nahtlose Verbindung von Ehe- und Gesellschaftsroman.

Hinweis: Um Künstlerinnen, Künstler und Publikum möglichst gut vor Covid-19 zu schützen und allen einen sicheren und entspannten Abend zu ermöglichen, haben wir unter anderem die Platzzahl im Theater reduziert. Weitere Informationen finden Sie auch hier

DATUM
Fr 06. November 2020

Sa 07. November 2020

ZEIT
20.15 UHR

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