Ueli Bichsel & Anna Frey 

"Gstört"

Ein tragisch-komischer, absurd-poetischer Abend. Vater Ueli Bichsel und Tochter Anna Frey machen sich mit ihrem gemeinsamen Stück «Gstört» auf, Brücken zu bauen. Solche, die hoffentlich die Gräben in den Köpfen und Herzen der Menschen überwinden, die eine als kompliziert und unüberschaubar empfundene Welt in ihnen entstehen lässt.

 

Sie standen schon zusammen in der Zirkus-Manege, da konnte Anna Frey noch kaum laufen. Seither ist viel passiert: Anfänglich wohnte Frey den Produktionen ihres Vaters Ueli Bichsel als Regie-Assistentin bei. 2012 debütierten die Beiden erfolgreich als Performance-Duo am Zürcher Theater Spektakel. Vier Jahre später führte Anna Frey erstmals Regie für das Stück «Nichtsnutz» von und mit Ueli Bichsel und Silvana Gargiulo. Und 2017 feierte «Selber schuld» im Fabrik-Theater Premiere. Ein Abend nach dem Konzept und unter der Regie von Anna Frey bei dem Ueli Bichsel den Schauspieler gab.

Humor und befreiendes Lachen sind die Bausteine. Sie nehmen sich der Menschen an, die sich nach einer Rückkehr in eine einfache, klare und überschaubare Welt sehnen. Dabei schaffen es die beiden, unterhaltsam zu sein, gleichzeitig aber auch gesellschaftspolitische und philosophische Fragen zu thematisieren. Mit Komik, Poesie und dem Hang zur Absurdität wid-men sich Anna Frey und Ueli Bichsel den kleinen und grossen Störungen des Lebens. Wie wirken sich die globalen Überforderungen auf das Individuum aus? Wie gehen wir mit einem drohenden Kontrollverlust um? Und wie sehen unsere Versuche aus, Ordnung in diese ständige Un- und Umordnung zu bringen? Anna Frey und Ueli Bichsel nehmen sich in ihrem Stück «Gstört» der Menschen an, die sich nach einer Rückkehr in eine einfache, klare und überschaubare Welt sehnen. Sie zeigen die Mechanismen auf, die eine generelle Verunsicherung mit sich bringt und sie wirken den Versuchen moralischer Überlegenheit gegenüber anderen entgegen, indem sie Gemeinsamkeiten herausarbeiten und selbstgerechte Reflexe entlarven. Das tun sie mit Humor und verbinden dabei alltäglich Konkretes mit poetisch Absurdem. 

 

"Da mischen sich Theatersprachen aus zwei Generationen, psychologisch tiefgründige Dialoge mit clownesken Einschüben, Poetisches mit Abstraktem."

Tages-Anzeiger, 2017, zu «Selber schuld»

Für diese neuste Arbeit wagen sie sich sozusagen an die Königsklasse der Zusammenarbeit: Sie machen alles gemeinsam. Die Erarbeitung des Konzeptes, die Darstellung auf der Bühne und sie teilen sich die künstlerische Leitung.

Hinweis: Um Künstlerinnen, Künstler und Publikum möglichst gut vor Covid-19 zu schützen und allen einen sicheren und entspannten Abend zu ermöglichen, haben wir unter anderem die Platzzahl im Theater reduziert. Weitere Informationen finden Sie auch hier

DATUM
Fr 25. September 2020

Sa 26. September 2020

ZEIT
20.15 UHR

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